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Stand: 05.08.2025 Autor: Alexander Kohl

Was ist ein Versicherungsmakler?

Ein Versicherungsmakler ist an keine bestimmte Versicherungsgesellschaft gebunden – sondern dein freier Partner, wenn es um Versicherungen geht.
Er arbeitet nicht im Auftrag eines Versicherungsunternehmens, sondern allein in deinem Interesse. Kurz gesagt: er ist Vertreter von dir und nicht von einer Versicherungsgesellschaft.

Transparenzhinweis! Ich selbst habe den Beruf des Versicherungsmaklers bewusst gewählt in Abgrenzung zu anderen Vermittlertätigkeiten, hinter ich frei sein will für meine Kunden in der Entscheidung, welcher Versicherer geeignet ist. Außerdem möchte ich auch für unsere Kunden während der Vertragslaufzeit als Ansprechpartner für die vermittelten Verträge da sein. Dies für Fragen zu den Verträgen oder Änderungen und natürlich auch im Schaden. 

Transparenzhinweis

Ich habe mich ganz bewusst für den Beruf des Versicherungsmaklers entschieden – in Abgrenzung zu anderen Vermittlertätigkeiten. Denn mir ist wichtig, für meine Kunden die freie Auswahl am Markt zu nutzen und ohne Vorgaben eines bestimmten Versicherers zu beraten. Ebenso wichtig ist mir, auch nach dem Abschluss als fester Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen – bei Rückfragen, Vertragsänderungen oder im Schadenfall. Gute Beratung endet nicht mit der Unterschrift, sondern beginnt oft genau dort.

Ein Versicherungsberater oder ein Vertreter sieht seine Rolle möglicherweise anders – und das ist legitim. Diese Seite gibt meine Sicht als Versicherungsmakler wieder – aus über 25 Jahren Praxiserfahrung und mit dem klaren Anspruch, Beratung so zu gestalten, wie ich sie mir selbst wünschen würde: lösungsorientiert, verlässlich und auf deine Situation abgestimmt.

Definition Versicherungsmakler:

Ein Versicherungsmakler ist ein freier Versicherungsvermittler, der im Auftrag des Kunden arbeitet. Er ist an keine Versicherungsgesellschaft gebunden, vergleicht Tarife unterschiedlicher Anbieter und übernimmt die Beratung, Vermittlung und Betreuung von Versicherungsverträgen.

Legaldefinition:§ 59 Abs. 3 VVG: „Makler vermittelt Versicherungsverträge, ohne von einem Versicherer betraut zu sein.“

Doch wie genau unterscheidet sich der Makler von anderen Vermittlern? Und woran erkennst du, ob du es mit einem freien Berater zu tun hast?

Vermittler im Überblick: Wer arbeitet für wen?

In Deutschland gibt es vier gesetzlich definierte Typen von Versicherungsvermittlern:

VermittlertypAuftraggeberBesonderheiten
VersicherungsvertreterEin VersichererVermittelt ausschließlich Produkte dieses Unternehmens
MehrfachagentMehrere Versicherer (vertraglich gebunden)Etwas mehr Auswahl, aber an Versicherer gebunden
VersicherungsberaterEndkunde (Honorar)Reine Beratung, keine Vermittlung
VersicherungsmaklerEndkunde (Courtage)Vergütung über Courtage von Versicherer, begleitet dauerhaft

Was ist der Unterschied zwischen einem Versicherungsmakler und einem Versicherungsvertreter?

Der Versicherungsvertreter – wie der Name sagt – vertritt eine bestimmte Versicherungsgesellschaft. Er ist vertraglich an diese gebunden und vermittelt ausschließlich deren Produkte.

Der Versicherungsmakler hingegen handelt im Auftrag des Kunden. Er ist an keinen einzelnen Versicherer gebunden und kann aus einer Vielzahl von Anbietern auswählen. Seine Aufgabe ist es, im Interesse des Kunden passende Lösungen zu finden – mit freier Produktauswahl und ohne Weisungen durch ein Versicherungsunternehmen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Versicherungsmakler und einem Versicherungsberater?

Der Versicherungsmakler erhält eine Vergütung in Form einer Provision (Courtage), die bei Vertragsabschluss vom Versicherer gezahlt wird. Für den Kunden entstehen in der Regel keine zusätzlichen Kosten – die Courtage ist in den Versicherungsbeiträgen bereits enthalten.

Ein Versicherungsberater hingegen wird direkt vom Kunden bezahlt – meist über ein Stunden- oder Pauschalhonorar. Er vermittelt grundsätzlich keine Versicherungsverträge, kann aber – soweit von Versicherern angeboten – sogenannte Nettopolicen empfehlen, bei denen keine Courtage enthalten ist. 

Ein weiterer Unterschied liegt in der laufenden Betreuung:

Der Versicherungsmakler betreut seine Kunden auf Wunsch auch nach Vertragsabschluss weiter – bei Änderungen, Fragen oder im Schadensfall. Diese Begleitung ist durch die laufende Courtage abgedeckt. Ein Versicherungsberater muss auch für diese Leistungen separat entlohnt werden, da seine Vergütung nicht an die Vertragsverwaltung gekoppelt ist.

Zulassung und gesetzliche Anforderungen

Nicht jeder darf sich einfach Versicherungsmakler nennen. Die Voraussetzungen zur Ausübung sind klar geregelt:
  • ✅ Persönliche Zuverlässigkeit (z. B. Führungszeugnis)
  • ✅ Geordnete Vermögensverhältnisse (z. B. Unbedenklichkeitsbescheinigung)
  • ✅ Sachkundenachweis durch IHK-Prüfung
  • ✅ Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung
  • ✅ Eintragung im Vermittlerregister der Industrie- und Handelskammer (IHK)

Aufgaben des Versicherungsmaklers als Grafik:

Versicherungsmakler

Aufgaben eines Versicherungsmaklers

Ein Makler übernimmt vielfältige Aufgaben:

  • Analyse deines Versicherungsbedarfs
  • Vergleich von Tarifen unterschiedlicher Anbieter
  • Beratung zu Leistungen, Bedingungen und Ausschlüssen
  • Vermittlung geeigneter Verträge
  • Laufende Betreuung (z. B. bei Anpassungen, Kündigungen)
  • Unterstützung im Schadensfall – inkl. Kommunikation mit dem Versicherer

Was kostet ein Versicherungsmakler?

Viele fragen sich: Was kostet eigentlich ein Versicherungsmakler? Die Antwort: In der Regel entstehen dir als Kunde keine zusätzlichen Kosten. Der Makler wird über eine sogenannte Courtage vergütet – das ist eine Provision, die vom Versicherer gezahlt und bereits in der Versicherungsprämie enthalten ist. Du zahlst also nicht mehr, als wenn du direkt bei einer Versicherung abschließt.

Gleichzeitig hat ein guter Makler selbst ein Interesse daran, dir passende und leistungsstarke Produkte zu empfehlen – nicht nur aus Überzeugung, sondern auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Denn wer fair und fachlich sauber berät, kann auf zufriedene Kunden setzen, die langfristig bleiben und weiterempfehlen. Und genau das ist das Ziel einer seriösen und nachhaltigen Maklertätigkeit.

Vorteile der Zusammenarbeit mit einem Makler

  • ✅ freier und umfangreicher Marktvergleich
  • ✅ Haftung für Beratung
  • ✅ Betreuung über die gesamte Laufzeit
  • ✅ Unterstützung bei Änderungen, Kündigungen und Leistungsfällen
  • ✅ Vermeidung unnötiger oder überteuerter Verträge

Fazit

Ein Versicherungsmakler steht an deiner Seite, um gemeinsam mit dir genau die Absicherung zu gestalten, die zu deinem Leben passt. Im Mittelpunkt stehen dabei deine Ziele, deine Vorstellungen und Deine individuelle Situation. Der Makler kennt den Markt, vergleicht für dich passende Angebote und hilft dir, gute Entscheidungen zu treffen – klar, verständlich und auf Augenhöhe. Du gewinnst damit nicht nur Überblick, sondern auch einen verlässlichen Partner, der sich auskennt und dich langfristig begleitet – ob bei Fragen, Veränderungen oder im Schadensfall.

Bildernachweis
Titelbild: Trueffelpix/stock.adobe.com